KI und Schule – Ist das ein Widerspruch?
Shownotes
KI und Schule – ein Widerspruch? Was passiert, wenn ein Tool plötzlich formuliert, strukturiert, erklärt – und damit genau dort eingreift, wo Schule traditionell Leistung misst?
In dieser Folge gehe ich der Frage nach, warum KI so viele Reaktionen auslöst: Skepsis, Widerstand, Faszination – und vor allem Unsicherheit. Denn die eigentliche Erschütterung liegt nicht in der Technik, sondern im Kern von Schule: Bewertung, Zuordnung von Leistung, Autorität, Fairness.
Du hörst u. a.: • warum frühere Umbrüche (Taschenrechner, Internet, Smartphone) Schule schon einmal herausgefordert haben – und was heute anders ist • weshalb KI die Bewertungslogik verschiebt (nicht das Ergebnis ist das Problem, sondern der Weg dorthin) • warum daraus auch ein Motivations- und Selbstwertthema wird – für schwächere wie für starke Schüler:innen • weshalb Schule KI nicht „nebenbei“ passieren lassen darf, sondern bewusst entscheiden muss: Wie viel, wo, wofür – und mit welchem Ziel?
Ausblick: In den nächsten Folgen wird es konkreter: Es geht um Umsetzung im Unterricht, Aufgabenformate, Bewertung – und darum, wie KI als Chance genutzt werden kann, ohne Denken zu ersetzen.
Handschrift & Gehirn • James & Engelhardt (2012): The effects of handwriting experience on functional brain development • van der Meer & van der Weel (2020): Neural oscillations during handwriting versus typing
Rechnen & Kognition • Stanislas Dehaene: The Number Sense • OECD (2019): Innovating Education and Educating for Innovation
Lernen & „kognitive Abkürzungen“ • Bjork & Bjork (2011): Desirable Difficulties in Theory and Practice • Chi (2009): Active-Constructive-Interactive Framework
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